Böker Kunst
Kunsthandel, Einrahmungen, Restaurierung und Eigene Werke

Tony Agostini

 (1916 in Bastia/Korsika - 1990 Paris)

Zunächst absolvierte Agostini ein technisches Studium in Paris, begann aber 1946 nach der Bekanntschaft mit G. Paul mit der Malerei. Er bevorzugte anfangs die Darstellung bewegter Menschenmassen und Szenen aus dem nächtlichen Paris, malte dann aber vornehmlich Landschaften in der Manier des Cézanne, deren meergrüne Farbharmonien häufig nostalgischen Charakter tragen. Agostini beschäftigte sich auch intensiv mit der Technik der Lithografie und widmete sich hier besonders dem Stilleben. Ausstellungen in Paris, München und Luzern.


- La coupe de fruits -

Original-Farblithografie, 
Auflage 75 Exemplare auf Japanpapier, numeriert und handsigniert, 54 x 38 cm.
Preis: 200.- Euro





Bruno Bruni

(geb. 1935 in Gradara/Italien)

Nach dem Studium wurde Bruno Bruni mit dem internationalen Senefelder-Preis für Lithografie ausgezeichnet. Zahlreiche Einzelausstellungen u. a. in Florenz, London, Berlin, Tokio, New York und Leningrad haben Bruno Bruni zu einem international bekannten Künstler gemacht, dessen Bronzeplastiken und Lithografien von Sammlern und Kunstliebhabern sehr begehrt sind. "Meine Bronzen sind vollgesogen mit Poesie", beschreibt Bruni selbst am trefflichsten sein skulpturelles Werk. 
 

Brunis unverwechselbare Darstellungen akzentuieren die Anmut und das Grazile des weiblichen Körpers. Die sinnliche Ausstrahlung dieser Skulpturen können Sie nur in der persönlichen Begegnung erfahren: Den effektvollen Kontrast zwischen patinierten Flächen und den warmen Goldton der edlen Bronze, das Wechselspiel von Licht und Schatten. Die kühle Glätte der polierten Flächen und Formen laden geradezu zur Berührung ein.


- La Felicita - Bruno Bruni

- La Felicita - Bruno Bruni -







Rudolf Böker

(1948 in Bayreuth geboren)
"Warum mache ich Malerei - ich folge einem inneren Drang. Schon von frühester Jugend an war ich von der Sehnsucht erfasst, meine Empfindungen in der mich umgebenden Natur durch die Bildsprache sichtbar zu machen". Dieses Bekenntnis zur Kunst ist mein innerer Antrieb der es mir möglich macht meinen Weg zu gehen. Nach der Volksschule mit anschließender Lehre im Kunsthandel und einer Restaurierungswerkstatt war ich acht Jahre Soldat. Es folgte eine Restauratorenausbildung am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg und die bis heute anhaltende Selbstständigkeit als Restaurator, Kunsthändler und Maler.


- Blumengarten -

- Blumengarten -

Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert 2003, 80 x 60 cm

Preis auf Anfrage








- Ragusa -

- Ragusa - (Sizilien)

Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert 2002, 100 x 120 cm 

Preis auf Anfrage





- Toscana -

- Toscana -

Öl auf Leinwand, unten mittig signiert und datiert 2005, 70 x 100 cm

Preis auf Anfrage




- Signale -

- Signale -

Acryl auf Leinwand/Holz, unten rechts betitelt und signiert (20)03, 60 x 46 cm, gerahmt

Preis auf Anfrage








- Launischer Leuchtturm -

- Launischer Leuchtturm -

Öl auf Leinwand, unten rechts signiert, betitelt und datiert 2005, 80 x 50 cm, gerahmt

Preis auf Anfrage










- Nautisches Gefährt -

- Nautisches Gefährt -

Öl auf Leinwand, unten rechts signiert, betitelt und datiert 2005, 80 x 50 cm, gerahmt

Preis auf Anfrage



- Stadtmond -

- Stadtmond -

Öl auf Leinwand/Holz, unten links signiert, betitelt und datiert 2004, 110 x 80 cm, gerahmt

Preis auf Anfrage







 


René Carcan

(1925 Brüssel - 1993 Etterbeek)
Der Maler, Bildhauer, Grafiker und Schmuckdesigner Carcan studierte an der Kunstakademie in Brüssel. Von 1961 bis 1963 Schüler im Atelier von Johnny Friedlaender. 5 Jahre Zusammenarbeit mit dem Maler Léon Devos und 7 Jahre mit dem Bildhauer G. Jacobs. Carcan unternahm 1958/59 mit Hilfe eines UNESCO-Stipendiums eine Studienreise nach Rom und Florenz. Er war Gründungsmitglied der Gruppe Cap d'Encre (Meister der Farbradierung, zumeist in sehr kleinen Auflagen).


- Les projectiles -

- Les projectiles -

Original-Farbradierung mit Prägedruck 1990, 
Auflage 99 Exemplare auf Büttenpapier + 15 Exemplare auf Auvergne, numeriert und handsigniert, 18 x 13 cm, gerahmt 

Preis: 350.- Euro







- Les arbres pylônes -

- Les arbres pylônes -

Original-Farbradierung mit Prägedruck 1985, 
Auflage 99 Exemplare auf Büttenpapier + 30 Exemplare auf Auvergne, numeriert und handsigniert, 18 x 13 cm, gerahmt 

Preis: 350.- Euro







- Le ballon et la hutte -

- Le ballon et la hutte -

Original-Farbradierung mit Prägedruck 1991, 
Auflage 99 Exemplare auf Büttenpapier + einige wenige E.A. Exemplare auf Auvergne, numeriert und handsigniert, 14 x 10 cm, gerahmt 

Preis: 290.- Euro







- Transparence -

Original-Farbradierung mit Prägedruck 1990, 
Auflage 100 Exemplare auf Büttenpapier, numeriert und handsigniert, 10 x 15 cm, gerahmt 

Preis: 350.- Euro




Pip Carpenter

Studierte an den Kunstschulen in Liverpool und London. Bis 1985 lehrte Sie am Polytechnikum in Middlesex im Fachbereich "Visuelle Kommunikation". Pip Carpenter beschäftigt sich gegenwärtig mit Malerei und Zeichnung und verschiedener Drucktechniken.


Irises - Carpenter Pip

- Irises -

Original-Farbradierung 1998, 
Auflage 50 Exemplare auf Büttenpapier, numeriert und handsigniert, 57 x 45 cm. 

Preis: 190.- Euro







- Spring tulips -

- Spring tulips -

Original-Farbradierung 1998, 
Auflage 15 Exemplare auf Büttenpapier, numeriert und handsigniert, 57 x 45 cm. 

Preis: 190.- Euro








James Coignard

(geb. 1925 in Tours)
Die Werke von James Coignard sind weltweit zu bewundern, z. B. im Guggenheim Museum (New York), im Museum of Modern Art (San Francisco) und im Musée National de Luxembourg. In jungen Jahren machte Coignard die Bekanntschaft mit Braque, Matisse, Chagall und Papart und schloss Freundschaft mit Joan Miró. Henri Goetz machte ihn 1968 mit Gravure au Carborundum vertraut, der Technik, die heute immer mit seinem Namen in Verbindung gebracht wird. Mit seiner Kunst setzt er "Lebenszeichen im Chaos der Materie".


- Danses II -

- Danses II -

Original-Carborundumradierung mit Prägedruck, 
Auflage 40 Exemplare auf handgeschöpften Büttenkarton, numeriert und handsigniert, 
37 x 30 cm.

Preis: 490.- Euro






- Danses III -

- Danses III -

Original-Carborundumradierung mit Prägedruck, 
Auflage 40 Exemplare auf handgeschöpften Büttenkarton, numeriert und handsigniert, 
37 x 30 cm. 

Preis: 490.- Euro







Molly Cramer

(25.06.1852 - Hamburg - 18.01.1936)
Wuchs gemeinsam mit ihrer Schwester Helene ( 1844-1916 ) in einer wohlhabenden, auf der Uhlenhorst ansässigen Kaufmannsfamilie auf. Die beiden Frauen beschlossen erst in ihren mittleren Lebensjahren sich der Malerei zuzuwenden. Ersten Unterricht erhielten sie vom Hamburger Zeichenlehrer Theobald Riefesell, später studierten sie Malerei bei Carl Rodeck und nahmen zusätzlich Stunden bei Hinrich Wrage und Carl Osterley. 

Danach trennten sich ihre Wege für kurze Zeit. Molly stellte erstmals 1886 in Hamburg aus. Ein Stilleben des Antwerpener Malers Eugen Joors, das sie 1890 in München sah, veranlasste sie bei diesem Künstler zu lernen. Erst seitdem entwickelte sie ganz ihre frische Technik und Farbenkraft. Während sie sich zuerst fast nur auf die Stillebenmalerei verlegte, ging sie später auch zur Bildnis-und vor allem zur Landschaftsmalerei über. Auf den meisten großen deutschen Ausstellungen war sie mit Werken vertreten aber auch bei Ausstellungen in Budapest, London, Moskau und Chicago fanden ihre Bilder große Anerkennung.


Molly Cramer

- Erdbeeren mit Ingwertöpfchen -

Öl auf Leinwand auf holz um 1910, 32 X 40 cm, signiert oben links.

Preis auf Anfrage.





Dali Salvador

(1904 - Figueras - 1989)
Spanischer Maler,Grafiker, Schriftsteller, Bildhauer und Bühnenbildner. Als einer der Hauptvertreter des Surrealismus zählt er zu den bekanntesten Malern des 20. Jahrhunderts. Um das Jahr 1929 hatte Dali seinen persönlichen Stil und sein Genre gefunden, die Welt des Unbewussten, die in Träumen erscheint. Schmelzende Uhren, Krücken und brennende Giraffen wurden zu Dalis Erkennungsmerkmal. Sein malerisches und technisches Können erlaubte es ihm, seine Bilder in altmeisterlichen Stil zu malen, der an den späteren Fotorealismus erinnert. Dalis häufigste Themen sind außer der Welt des Traums die des Rausches, des Fiebers und der Religion; oft ist in seinen Gemälden seine Frau Gala dargestellt. 

Dalis Sympathie für den spanischen Diktator Franco, sein exzentrisches Verhalten sowie sein Spätwerk führen vielfach zu Kontroversen bei der Bewertung seiner Person und seiner Werke bis in die Gegenwart hinein.


Der Geliebte weidet unter den Lilien

- Der Geliebte weidet unter den Lilien -

Farbradierung mit Pochoir und Goldstaubauflage 1971. Blatt 22 von 50 Exemplaren auf Japanpapier aus der Folge von 12 Radierungen des Mappenwerks " Das hohe Lied des Salomon ". Plattengröße 40 X 25 cm. Blattgoldrahmen von Conzen mit Spiegeleinlage.

Preis auf Anfrage








Thea Dankers

Thea Dankers Sommerblumen

- Sommerblumen -

Original-Blumenaquarell auf Büttenpapier, 
handsigniert, 62 x 49 cm. 

Preis: 170.- Euro








Emilie Demant Hatt

(1873 Selde - 1958 Kopenhagen)
Die Künstlerin besuchte 1898 - 1901 und 1906 - 1907 die Kunstakademie in Kopenhagen. 1901 - 1903 betrieb sie ein Privatatelier, reiste anschließend nach Lappland, Holland und Belgien. 1907 - 1908 hielt sie sich bei einer Nomadenfamilie in Lappland auf. Bei dem Schriftsteller und Samen Johann Turi begann Emilie Demant Hatt selbst über das Leben der Lappen zu schreiben. 1912 folgte eine Reise nach Finnland und Russland und anschließend nach Amerika und Kanada. In der Malerei entwickelte sich die Künstlerin vom anfänglichen Naturalismus hin zum Espressiven. 
Sie starb am 4. Dezember 1958 in Kopenhagen.


Emilie Demant Hatt Stilleben mit Taube

- Stilleben mit Taube -

Öl auf Leinwand um 1930, unten rechts signiert, 93 x 73 cm, gerahmt 

Preis auf Anfrage








Jean-Paul Donadini

(geb. 1951 in Troyes/Frankreich)
J. P. Donadini studierte von 1986-1971 an der Schule der schönen Künste in Nancy. Seine bevorzugten Themen sind Schwäne, Möbel und Blumen die er in vollendeten und grazilen Formen in samtig weichen Kolorit darstellt. Ausstellungen in Frankreich, Deutschland und USA.


Jean-Paul Donadini Harmonie et Mouvement

- Harmonie et Mouvement -

Original-Farblithografie, 
Auflage 275 Exemplare auf Büttenpapier, 
numeriert und handsigniert, 76 x 56 cm, gerahmt

Preis: 440.- Euro








Pierre Doutreleau

(geb. 1938 in Arles)
Doutreleau absolvierte seinen Universitätsabschluss in Aix-en-Provence. Ein Licht, das schon Cézanne, van Gogh und so viele andere Künstler fasziniert hat inspirierte auch ihn zur Malerei. 1958 entdeckte ihn der Maler Nicolas de Staél und ermutigte ihn selbst auszustellen. Seine Werke sind in Los Angeles, Tokio, Paris und zahlreichen anderen Städten zu bewundern.


Pierre Doutreleau Blumenstilleben

- Blumenstilleben -

Original-Farblithografie 1980, 
Auflage 350 Exemplare auf Arches-Büttenpapier, numeriert und handsigniert, 58 x 47 cm. 

Preis: 430.- Euro



 


 

 

Eugène Dücker

(1841 Kuressaare - 1916 Düsseldorf)
Nach erster Ausbildung durch den Landschaftsmaler F. S. Stern in Kuressaare (Arensburg) besuchte Dücker die Kunstakademie in St. Petersburg. Ab 1863 Studienaufenthalte in Deutschland und in der Schweiz, später Holland, Belgien und Frankreich und 1874 Italien. Mehrfach führten ihn Reisen an die Ost- und Nordsee. 1864 ließ er sich in Düsseldorf nieder und übernahm ab 1872 die Nachfolge von O. Achenbach als Professor der Landschaftsklasse der Kunstakademie. Während dieser Lehrtätigkeit, die er bis zu seinem Tod ausübte, bildete Dücker zahlreiche bedeutende Schüler aus, darunter M. Clarenbach, O. Jernberg, F. Kallmorgen, E. Kampf, H. Liesegang, W. Ophey und nahm dadurch entscheidend Einfluss auf die Entwicklung der Düsseldorfer Landschaftsmalerei. Die Norddeutsche Landschaft mit ihren Ost- und Nordseestränden, die Insel Sylt sowie später der Harz und die Oldenburger Heide waren die bevorzugten Motive seiner Gemälde. 

Die Bilder geben einfache, unsensationelle Landschaftsausschnitte wieder und sind durch weitgehenden Verzicht auf jegliche Art von Staffage gekennzeichnet. Bildbeherrschend ist der Eindruck der Ruhe in der Natur. Das Kolorit basiert nur auf wenigen Farbwerten die er aber in einem großen Nuancenreichtum entfaltet und mit denen er die koloristischen Erscheinungen der Natur umsetzt. Mit seinen Werken steht Dücker der französischen Freilichtmalerei nahe und leitete seine Schüler und Kollegen zu einer modernen Landschaftsauffassung an.


Eugène Dücker Feldweg mit Bäuerin

- Feldweg mit Bäuerin -

Öl auf Pappe 1887, links unten handsigniert, rückseitig datiert, 31 x 46 cm, gerahmt, 

Preis auf Anfrage




Paul Eliasberg

(1907 München - 1983 Hamburg)
P. E., deutsch-französischer Maler, Zeichner, Grafiker, Sohn des auf Rußland eingewanderten Schriftstellers und Übersetzers Alexander Eliasberg. 1923 wird die als "ostjüdisch" diffamierte Familie aus Bayern ausgewiesen und lässt sich in Berlin nieder. Dort ab 1924 Student an der HBK (Gebrauchsgrafik). Mit der Mutter übersiedelt er 1926 nach Paris, wo er in die Akademie Ranson eintritt, 1928-30 Meisterschüler bei Roger Bissière. Während der deutschen Besatzung hält er sich in Südfrankreich auf und schließt sich der Resistance an. 1947 französischer Staatsbürger. Ab 1949 ausgedehnte Reisen, vor allem in verschiedene Mittelmeerländer. 1959 erste große Retrospektive in Deutschland. 1966-69 Dozent an der Städelschule in Frankfurt a. M. Erst 1959 wendet sich Eliasberg der Radierung, eine von ihm bevorzugten Technik zu (1970 auch als Aquatinta).


Leukadia II - Paul Eliasberg

- Leukadia II -

Original-Aquatinta-Radierung mit Vernis-mou 1975, 
Auflage 150 Exemplare auf Arches-Bütten, rechts unten handsigniert, 36,5 x 48,5 cm. 

Preis: 320.- Euro




Faust Heinrich

(1910 Berlin/Charlottenburg - 1981 Bayreuth)
Der Künstler studierte an der bildenden Kunsthochschule Berlin bei den Professoren Orlik und Bartnik. Studienreisen in die Länder des europäischen Südens und in den vorderen Orient. Seit 1949 ständiger Wohnsitz in Bayreuth. Heinrich Faust galt als dynamischer Impressionist, seine Thematik waren eigenwillige Darstellungen von Tieren, besonders Pferden, Interieurs und Portraits. Faust vermochte besonders fränkische Landschaften in ihrer individuellen Charakteristik in kräftigen, hellen Farben darzustellen. Der Vertrieb von Reproduktionen seiner Gemälde durch namhafte Verlage erfolgte weltweit.


Kleinziegenfelder Tal - Heinrich Faust

- Kleinziegenfelder Tal -

Original Öl auf Leinwand um 1970, 
rechts unten signiert, 70 x 80 cm, gerahmt 

Preis auf Anfrage


 

 

- Fränkische Mühle - Heinrich Faust

 - Fränkische Mühle -

Öl auf Leinwand um 1970, 70 x 80 cm

Preis: € 680.-

 



- Wildpferde an der Tränke - Heinrich Faust

- Wildpferde an der Tränke -

Öl auf Leinwand, 50 X 100 cm, unvollendet, oben rechts vom Künstler selbst ausgebesserte kleine Beschädigungen.

Preis: € 400.-



Foeller Peter

(geb. 1945 in Starnberg - lebt in Berlin)
1962 Studium an der Hochschule für Gestaltung in Pforzheim bei Professor Rothe und Professor Vahle. 1966 Studium an der Hochschule der Künste in Berlin bei Professor Hans Kühn. Seine Arbeiten sind formal nicht leicht zu lesen, denn die Beziehungen zur Wirklich sind verfremdet dargestellt. Sieht man in diesen Bildern jedoch nur ein virtuoses Spiel mit perspektiven Erscheinungen und Täuschungen, verkennt man, dass die Kunst Foellers im Laufe der vergangenen Jahrzehnte nachvollzogen hat, was wir gemeinhin als Landschaftsverbrauch bezeichnen. Von den ursprünglichen Landschaften sind nur "Zitate" übrig geblieben, verplantes und kosntruktives dominiert. Das hat nichts Anklägerisches, fügt sich aber auch nicht zur schönen neuen Welt.


Begrenzter Raum - Foeller

- Begrenzter Raum -

Original-Siebdruck in 68 Farben, 
Auflage 220 Exemplare auf Büttenpapier, numeriert und handsigniert, 40 x 40 cm. 

Preis: 350.- Euro





Fonfria-Pereda Margareta

(geb. 1947 in Gdynia, Polen)
Besuch der Hochschule f. bildende Kunst in Danzig, Schülerin von Prof. Stramkiewicz. Seit 1972 wurden ihre Werke in zahlreichen Einzel-und Gruppenausstellungen in Polen und im Ausland wie Kiel, Bremen, Aberdeen, Stockholm u. Paris gezeigt. In Polen erhielt sie mehrere Preise und Auszeichnungen. Die Künstlerin stellt in ihren großformatigen Bildern, die von hoher Malkultur zeugen, mit Vorliebe halbfigurige weibliche Akte dar. Augen und Mundpartien der häufig doppelt in Erscheinung tretenden Figuren sind zumeist durch realistische Schärfe hervorgehoben. Auffallend ist ein oft kräftiges Rot, das Lippen und Fingernägel kennzeichnet. Die puppenhaften Gestalten sind zum Teil mit religiösen oder Mutterschaft kennzeichnenden Symbolen wiedergegeben. Sie wirken partiell wie geträumte, körperhafte Lufterscheinungen.


Fonfria-Pereda Margareta

Öl auf Leinwand, 120 X 80 cm, rechts unten signiert und " 2002 " datiert

Preis auf Anfrage










Ernst Fuchs

(geb. 1930 in Wien)
Ernst Fuchs ist Begründer der Wiener Schule des fantastischen Realismus. Er gilt heute als bedeutendster Maler dieser Kunstrichtung. Malte er früher in perfektem Stil alter Meister, so ist für seine heutigen Bilder ein spontanes Schaffen, eine gerade exstatische Malweise bestimmend. Geblieben ist die Unbedenklichkeit bei der Durchsetzung dessen, was aus der eigenen Fantasie kommt. Sein Talent hat er genial in fast allen Bereichen der bildenden Kunst eingesetzt. Fuchs arbeitet als Maler und Radierer und hat einen ebenso großen Namen als Bildhauer. Architektur und Innenarchitektur sind ebenfalls Arbeitsbereiche, in denen er sein umfassendes Können zeigt.


Bachnymphe - Ernst Fuchs

- Bachnymphe -

Original-Farbradierung 1976, 
Auflage 220 Exemplare, numeriert und handsigniert, 18,9 x 16,8 cm, gerahmt 

Preis: 580.- Euro