Böker Kunst
Kunsthandel, Einrahmungen, Restaurierung und Eigene Werke

Adolf Schinnerer

(1976 Schwarzenbach a. d. Saale - 1949 Ottershausen bei Heimhausen)
Seine künstlerische Ausbildung erhielt A. Sch. an der Karlsruher Akademie bei Ludwig Schmid-Reutte, Walter Conz und Wilhelm Trübner. Anschließend studierte er an der Münchner Akademie und betrieb zugleich das Studium der Kunstgeschichte. 1909/10 erhielt er den Villa-Romana-Preis, mit dem ein einjähriger Aufenthalt in Italien verbunden war. 1921 erwarb er in Ottershausen in der Nähe von München ein Anwesen (das "Schlößl") und wurde 1923 zum Professer an der Münchener Akademie ernannt. Maler und Radierer, Darsteller der fränkischen Landschaft, 1887-1900 in Erlangen, 1903-1912 in Tennenlohe wohnhaft gewesen. Als Lehrer war A. Sch. besonders anregend, da er Maler, Grafiker und Kunsthistoriker in einer Person war. Als Meister der Kaltnadel hat er viel illustriert, so z. B. 1921 "The Tempest". In der Malerei selbst ging er vom Impressionismus und Pointillismus aus und gelangte in den zwanziger und dreißiger Jahren zu einer kursiven Malerei, in der die handschriftliche Pinselführung bildwirksam wurde.